ORGANISATIONSBERATUNG, SUPERVISION & TRAUMA(FACH)BERATUNG

"Um klar zu sehen, genügt oft eine Veränderung der Blickrichtung" 

Antoine de Saint-Exupéry

Schutz vor Gewalt - Risiko- & Potenzialanalysen & Schutzkonzepte in Organisationen

Bild: Owczarzak, M. (2023). Ergebnis aus dem Fachvortrag "Potenzial- & Risikoanalyse" im Rahmen der Veranstaltung „Marktplatz – Schutzkonzepte in der Praxis“  im Rahmen des Projekts „Schutzkonzepte in der  ehrenamtlichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Universitätsklinikum Ulm

Der gesellschaftliche Wandel und das gesteigerte Bewusstsein für die Prävalenz von Gewalt, insbesondere interpersonaler & sexualisierter Gewalt, haben sowohl Unternehmen als auch Organisationen dazu veranlasst, proaktiv Maßnahmen zu ergreifen.

 Schutzkonzepte beinhalten für jede Organisation ein passendes System von Maßnahmen für den besseren Schutz aller vor interpersonaler & sexualisierter Gewalt. Die Erstellung von Schutzkonzepten mit Hilfe einer Risiko- & Potenzialanalyse hilft, die eigene Organisation, hinsichtlich seiner Kultur der Achtsamkeit, zu reflektieren.

 
Die Beteiligung von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden ist bei der Erstellung einer Risiko- & Potenzialanalyse und Erarbeitung solcher Schutzkonzepte für eine nachhaltige Entwicklung und Umsetzung eines Schutzkonzeptes notwendig. Eine alltagsnahe Anwendung sollte dabei nicht aus dem Blick verloren werden.

 

Mein Beratungsangebot nimmt die Herausforderungen an, die mit der Entwicklung und Umsetzung von umfassenden Schutzkonzepten sowie der Durchführung von Risiko- und Potenzialanalysen einhergehen. 

 

Die Umsetzung von Schutzkonzepten und Risiko- und Potenzialanalysen erfordert nicht nur die Bereitschaft zur Veränderung, sondern auch eine fundierte Strategie, die den individuellen Kontext der Organisation / des Unternehmens berücksichtigt. 

 

Der Prozess strebt dabei nicht nur die Erfüllung von Mindeststandards an, sondern verfolgt das Ziel, eine nachhaltige und präventive Kultur im Umgang mit Gewalt in Organisationen zu etablieren. 

 

Durch diese umfassende Herangehensweise wird die Bedeutung eines sicheren Umfelds für alle Mitglieder und Mitarbeitenden unterstrichen und trägt somit zu einer positiven Transformation der Organisationskultur bei.

Ziele der Beratung:

 

Förderung einer sicheren und respektvollen Arbeitsumgebung:

  • Entwicklung und Implementierung von Maßnahmen, die auf die Schaffung eines sicheren und respektvollen Arbeitsumfelds abzielen.
  • Förderung der psychischen Gesundheit und des Wohlbefindens der Akteur*innen durch gezielte Präventionsmaßnahmen und Sensi-bilisierung.

 

Schutz aller Akteur*innen innerhalb und außerhalb des Unternehmens / der Organisation:

  • Erarbeitung und Umsetzung von Schutzkonzepten, die sowohl die innerbetriebliche Struktur als auch externe Stakeholder einschließen.
  • Implementierung von präventiven Maßnahmen zur Gewährleistung eines umfassenden Schutzes vor Gewalt für alle Akteur*innen.

Wenn Sie Interesse haben oder spezifische Anfragen stellen möchten, bin ich jederzeit für Sie da. 

 

Ich freue mich darauf,  Sie bei Ihrem Vorhaben zu  begleiten!

Ziel der Auseinandersetzung mit der eigenen Organisationskultur ist die Schaffung einer Kultur der Achtsamkeit 

Schutzkonzepte und Risikoanalyse:

  • beinhalten für jede Organisation ein passendes System von Maßnahmen für den besseren Schutz aller vor  interpersonaler & sexualisierter Gewalt.
  • sind nicht von oben oder außen verordnet.
  • benötigen die Beteiligung von haupt- und ehrenamtlichen  Mitarbeitenden bei der Erarbeitung.
  • sollen eine alltagsnahe Anwendung ermöglichen.

Ziele von Schutzkonzepten

  • Schaffung von Handlungssicherheit
  • Risikominimierung von Nähe-Distanz-Problematiken
  • Schaffung eines Klimas der Offenheit und Transparenz
  • Austausch und den Abgleich über das Wissen, Rechte, Wertehaltungen, Menschenbilder, Bedürfnisse und Verhaltensweisen zwischen allen Akteur*innen

Die Risiko- & Potentialanalyse steht somit am Anfang eines Organisations- & Qualitätsentwicklungsprozesses

  • Erste Bestandsaufnahme: Auseinandersetzung mit eigenen Strukturen und Arbeitsabläufen.
  • Bildet die Grundlage für die Entwicklung/Anpassung von Präventionsmaßnahmen, Notfallplänen & strukturellen Veränderungen.
  • Überprüft, ob Risiken oder Schwachstellen bestehen, die die Ausübung von Machtmissbrauch und interpersonaler & sexualisierter Gewalt ermöglichen/begünstigen.

Die Risikoanalyse ist somit ein Instrument, um sich über Gefahrenpotentiale und Gelegenheitsstrukturen in der eigenen Organisation bewusst zu werden

 

Gute Gründe für eine Risikoanalyse

  • Erster Schritt, um das Thema in die Organisation hineinzutragen und einen Auseinandersetzungsprozess anzustoßen.
  • Enttabuisierung, Sensibilisierung und Begriffsschärfung

Empfehlung: breit angelegte Risikoanalyse unter Einbindung möglichst vieler Beteiligten

  • Erhöhung der Akzeptanz und ermöglicht eine Berücksichtigung der unterschiedlichen Bedarfe und Perspektiven
  • Erhöht die Praxistauglichkeit des Schutzkonzepts

 

Quellennachweise

Owczarzak, M. (2020), Gegen sexualisierte Gewalt im Sport - Schutzkonzept & Risikoanalyse im Sportverein, Bund oder Fachverband, unter https://www.lsb.nrw/unsere-themen/gegen-sexualisierte-gewalt-im-sport/risikoanalyse

Owczarzak, M. (2021). Handbuch: Schutzkonzepte & Risikoanalyse in Sportorganisationen - Schutzprozesse achtsam gestalten. Beratungsarchitektur zur Implementierung des Themas „Prävention von und Intervention bei interpersoneller Gewalt“ im Sport – Qualitätsbündnis zum Schutz vor sexualisierter Gewalt. Landessportbund NRW.

Owczarzak, M. (2021). Umgang mit Widerständen unter Ehrenamtlichen. Lerneinheit 1: Kinderschutz im Ehrenamt – was hat das mit mir zu tun? In: E-Learningkurses Schutzkonzepte im Ehrenamt (elearning-kinderschutz.de). Universitätsklinikum Ulm, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie (2021).

Owczarzak, M. (2022). Schweigen schützt die Falschen – Präventions- und Interventionskonzept zum Schutz vor interpersoneller Gewalt im Sport. Westfalen Sport-Stiftung & Landessportbund NRW.

Owczarzak, M. (2022). Beratungsarchitektur zur Implementierung des Themas „Prävention von und Intervention bei interpersoneller/sexualisierter Gewalt“ im Sport. Landessportbund NRW / Westfalen Sport-Stiftung.

Owczarzak, M. (2023). WORKBOOK – Implementierung des Themas „Prävention und Intervention interpersoneller Gewalt“ in die eigenen Verbandsstrukturen. Material  zur Durchführung einer Potenzial- &  Risikoanalyse.

Universitätsklinikum Ulm, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie (2021). Mitgestaltung des E-Learningkurses: Schutzkonzepte im Ehrenamt (elearning-kinderschutz.de) 

 KJPP, Schutzkonzepte im Ehrenamt (elearning-kinderschutz.de), Universitätsklinikum Ulm
Landessportbund Nordrhein-Westfalen e.V. (2014). Schweigen schützt die Falschen! Handlungsleitfaden für Fachverbände. informieren - beraten – vorangehen [PDF Datei/Broschüre]. Duisburg: Autor. Zugriff unter: https://www.lsb.nrw/

Landessportbund Nordrhein-Westfalen e.V. (2017). Schweigen schützt die Falschen! Gemeinsam gegen sexualisierte Gewalt im Sport – Qualitätsbündnis im Sport in NRW [Broschüre]. Duisburg: Autor. Zugriff unter: https://www.lsb.nrw/

Landessportbund Nordrhein-Westfalen e.V. (2018). Schweigen schützt die Falschen! Handlungsleitfaden für Vereine. vorsorgen - erkennen – handeln [PDF Datei/Broschüre]. Duisburg. Zugriff unter: https://www.lsb.nrw/ 
UBSKM (2013). Handbuch Schutzkonzepte sexueller Missbrauch Befragungen zum Umsetzungsstand der Empfehlungen des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch“ Bericht mit Praxisbeispielen zum Monitoring 2012 – 2013
UBSKM (2020), Schutzkonzepte, unter www.kein-raum-fuer-missbrauch.de/schutzkonzepte, Zugriff am 18.11.2020

Verbundprojekt ECQAT (2020): Online-Kurs „Schutzkonzepte in Organisationen – Schutzprozesse partizipativ und achtsam gestalten“
 

Bild: Owczarzak, M. (2023). Ergebnis aus dem Fachvortrag "Potenzial- & Risikoanalyse" im Rahmen der Veranstaltung „Marktplatz – Schutzkonzepte in der Praxis“  im Rahmen des Projekts „Schutzkonzepte in der  ehrenamtlichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Universitätsklinikum Ulm

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